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Ortsplanungsrevision

 

Die letzte Ortsplanung unserer Gemeinde wurde im Jahr 2006 vom Regierungsrat genehmigt, die vorletzte 1989. Gemäss kantonalem Planungs- und Baugesetz sollte eine Ortsplanung alle 15 Jahre aktualisiert werden. Seit 2006 kam es zu verschiedensten Entwicklungen, die eine Revision bedingen. Neben der Annahme des neuen Raumplanungsgesetzes und dessen Umsetzung in den Kantonen (Überarbeitung kantonaler Richtplan) sind auch weitere gesetzliche Vorgaben in Kraft getreten, resp. in Überarbeitung (z.B. Gewässerschutzgesetz oder Überarbeitung Baugesetz). Zudem müssen sich die Gemeinden verstärkt mit der Frage der Innenentwicklung und der Mobilisierung des Baulands auseinandersetzen. Die Umsetzung der neuen Gesetzgebung erfolgt in den Gemeinden im Rahmen der Ortsplanungsrevision.

Gemäss den Vorgaben des Kantons ist als erster Schritt der Ortsplanungsrevision ein Räumliches Leitbild zu erarbeiten, das die groben Stossrichtungen der Entwicklung aufzeigt. Dieses wird als wichtige Grundlage für die Revision der Ortsplanung dienen.

Im Rahmen der Ortsplanungsrevision werden neben den Nutzungsplänen (Bauzonenplan, Gesamtplan, Erschliessungsplan) auch das Zonen- und Baureglement überarbeitet.

 

Welchen Nutzen bringt eine Ortsplanungsrevision?

Mit der Ortsplanungsrevision werden die Weichen für die räumliche Entwicklung in den nächsten 15 bis 20 Jahren gestellt. Bei der Erarbeitung des Räumlichen Leitbilds werden räumliche Anliegen aus verschiedenen Gemeinderessorts  und aus der Bevölkerung geprüft und, wenn möglich, in der späteren Nutzungsplanung grundeigentümerverbindlich umgesetzt. Damit werden optimale baurechtliche Voraussetzungen  für die gewünschte Entwicklung unserer Gemeinde geschaffen.

 

Phasen einer Ortsplanungsrevision

1. Erarbeitung räumliches Leitbild
2. Erarbeitung / Revision Ortsplanung (Pläne und Berichte)
3. Nutzungsplanverfahren