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Gemeinderat Beschlüsse

Informationen aus dem Gemeinderat

 

(Stand November)

 


Terminanpassungen des Räumlichen Leitbilds

Wie im Mitteilungsblatt September berichtet wurde, hat die dafür eingesetzte Arbeitsgruppe den Entwurf des Leitbilds im September dem Gemeinderat zur Stellungnahme übergeben. Zwecks gegenseitiger Abstimmung fand zwischen der Arbeitsgruppe und dem Gemeinderat anfangs November ein Workshop statt. Im Anschluss an die Bereinigungen geht das Leitbild zur Vorprüfung an das Amt für Raumplanung des Kantons. Der ursprünglich vorgesehene Terminplan kann somit nicht ganz eingehalten werden. Der im letzten Mitteilungsblatt angekündigte Informationsanlass von Montag, 25. Februar 2019, findet nicht statt. Ein neuer Termin wird gesucht. Somit kann das Räumliche Leitbild auch nicht an der Gemeindeversammlung im Juni 2019 zur Genehmigung vorgelegt werden. Ob eine separate Gemeindeversammlung stattfindet oder das Geschäft für die Versammlung im Dezember 2019 traktandiert wird, ist im Moment noch offen.

Neuer Standort Wertstoffsammelstelle Nuglar aufgeschoben

In der Septemberausgabe wurde informiert, dass für die geplante Wertstoffsammelstelle seitlich der Drissetstrasse ein Baugesuch publiziert wird. Vom 30.8. bis 14.9.2018 lag das Baugesuch auf der Verwaltung zur Einsicht auf. Innerhalb der Auflagefrist sind aus der direkten Anwohnerschaft auf der Verwaltung 2 Einsprachen eingegangen. Gemeinderat und Bauverwaltung haben zu den einzelnen Einsprachepunkten Stellung genommen und diese der Baukommission mitgeteilt. Der Ausgang des Einspracheverfahrens sowie der Zeitpunkt der Realisierung des Vorhabens ist im Moment unklar. Die provisorisch eingerichtete Wertstoffsammelstelle auf dem Baustelleninstallationsplatz an der Hofackerstrasse bleibt somit weiter in Betrieb.

Spiel-, Bewegungs- und Generationenplatz: Aufträge vergeben

Das mit der Projektierung beauftragte Büro Gysin Landschaftsarchitekten, Sissach, hat die Bauausschreibungen erarbeitet und den ausgewählten Unternehmungen für eine Offerteingabe zugestellt. An der Sitzung vom 29.10.2018 konnte der Gemeinderat die folgenden Arbeiten vergeben:

Baumeisterarbeiten an die Fa. Rofra Bau AG, 4147 Aesch, zum Preis von CHF 268‘674.55.
Gärtnerarbeiten an die Fa. Arbos Gartenbau AG, 4434 Hölstein, zum Preis von CHF 47‘832.70.
Die Arbeiten für die Spielgeräte werden durch den Gemeinderat Ende November vergeben.
Mit den Bauarbeiten soll Ende März 2019 respektive nach Fertigstellung der Ausserdorfstrasse sowie des Dorfplatzes gestartet werden. Das Investitionsbudget, welches nebst Beiträgen aus dem Legat von Erna Burtschi auch weitere namhafte Beiträge Dritter vorsieht, ist auf Kurs.

Aktualisierung Genereller Entwässerungsplan (GEP)

Eine der wesentlichen Arbeiten bei der Aktualisierung des Generellen Entwässerungsplans ist die Erhebung aller notwendigen Daten. Dazu gehören auch die aktuellen Zustände der bestehenden Entwässerungsleitungen in den Böden. Zu diesem Zwecke werden vom Dezember 2018 bis und mit Februar 2019 von sämtlichen Kanalisationen und Mischwasserkanälen im Eigentum der Gemeinde TV-Aufnahmen erstellt. Im Anschluss werden die Aufnahmen ausgewertet, analysiert und bauliche Mängel in einer Massnahmenliste festgehalten. Während den TV-Aufnahmen kann es auf den Gemeindestrassen punktuell zu Verkehrsbehinderungen kommen. Wir bitten um Verständnis dafür. Die Arbeitsvergabe für die TV-Aufnahmen durch den Gemeinderat erfolgt erst nach Redaktionsschluss des Mitteilungsblattes.

Instandsetzung Ausserdorfstrasse und Dorfplatz: Etappe 2 kurz vor Abschluss

Die Instandsetzungsarbeiten an der Ausserdorfstrasse sind von der Mehrzweckhalle bis zum ehemaligen „Milchhüsli“ weitgehend abgeschlossen. Dieser Abschnitt kann von den direkten Anstösser/innen wieder benutzt werden. In der letzten Bauetappe zwischen dem „Milchhüsliplatz“ und der Gempenstrasse wurde die Wasserleitung und die Kanalisationsleitung bereits ersetzt. Im nächsten Schritt werden die Leerrohre für die Stromversorgung verlegt, der Strassenunterbau erneuert und die seitlichen Wasserrinnen versetzt. Parallel zu den Arbeiten im Strassenraum wird bei der Bushaltestelle Dorfplatz in Fahrtrichtung St. Pantaleon eine Stützmauer betoniert und die Pflästerung im Bereich des „Milchhüsliplatzes erstellt. Weiter soll noch vor Jahresende der Brunnen in der Ausserdorfstrasse versetzt und bei guter Witterung die Tragschicht in der 3. Etappe eingebaut werden.

In den Monaten Januar und Februar stehen noch diverse Anpass- und Abschlussarbeiten an. Ziel ist, diese Arbeiten noch vor der Fasnacht 2019 auszuführen.

Parkverbot Jurastrasse wird aufrechterhalten

Seit Beginn der Instandsetzung Ausserdorfstrasse gilt in der gesamten Jurastrasse ein Parkverbot sowie Tempo 30. Einige Anwohner haben sich über das Parkverbot «beschwert». Da zu wenig Parkplätze vorhanden sind, müssen Besucher das Auto auf der Strasse abstellen und riskieren so eine Busse. Dem Gemeinderat ist bekannt, dass die Parkplatzsituation im Dorf ungünstig ist und vereinzelt zu wenig Raum für Parkplätze besteht. Allerdings ist eine öffentliche Strasse grundsätzlich kein Ort zum Parkieren. Hinzu kommt die Erschwerung im Falle einer Schneeräumung.

Als alternative Parkmöglichkeit steht insbesondere an den Wochenenden der provisorische Parkplatz neben dem Baustelleninstallationsplatz bei der ehemaligen Raiffeisenbank zur Verfügung, im Notfall auch die Parkplätze bei der Mehrzweckhalle.
Die Bauarbeiten der Ausserdorfstrasse, welche eine Umleitung des Verkehrs zur Folge haben, dauern bei weiterhin gutem Projektverlauf bis um den Zeitpunkt Fasnacht 2019. Gemeinderat und Verwaltung bitten die Anwohner um Verständnis, dass das Parkverbot – auch aufgrund der Verkehrssicherheit – aufrechterhalten wird.

Verloren gegangener Fussgängerstreifen auf der Liestalerstrasse kommt wieder

Vor der Instandsetzung der Gempenstrasse befand sich im Bereich des Dorfplatzes ein Fussgängerstreifen, der das Überqueren der Strasse in Richtung Volg erleichterte. Bis heute hat der Kanton diesen Fussgängerstreifen nicht wieder markiert. Der Grund dafür liegt bei einer kantonsweiten Überprüfung und einer daraus resultierenden Reduktion der bestehenden Fussgängerstreifen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass die gelben Balken oft betreten werden ohne sich vorher zu vergewissern, ob nicht Verkehr naht. Dies hätte nicht selten zu „Fast“- Unfällen geführt. Ohne den Fussgängerstreifen im Bereich Dorfplatz konnten in den vergangenen Wochen und Monaten jedoch auch manch gefährliche Situationen beobachtet werden. Der Gemeinderat sowie eine Vielzahl an Einwohnern, welche die Strasse dort regelmässig passieren wollen sind deshalb der Meinung, dass der Fussgängerstreifen wieder markiert werden muss. Ein Augenschein mit Vertretern des Amtes für Verkehr und Tiefbau hat ergeben, dass der Kanton mit Auflagen einer Wiedermarkierung zustimmen kann. Konkret verlangt er, dass die Sichtweiten vom Fussgängerstreifen in beide Richtungen gewährleistet sind. Das hat zur Folge, dass Bäume und höhere Sträucher innerhalb der beiden Sichträume entfernt werden müssten. Weiter müsste auch der bestehende Kandelaber im Bereich des Fussgängerstreifens mit einem Doppelausleger ausgerüstet werden. Mit einer Neugestaltung der Rabatte beim Brunnen wird auch geprüft, ob weiter hinten wieder ein Baum gepflanzt werden könnte. Die Gemeinde erstellt nun einen Plan, in dem die verschiedenen Massnahmen eingetragen werden. Anschliessend geht dieser zur Stellungnahme und hoffentlich zur Genehmigung an das Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons.

Zonenrochade „Änderungen im Säuler“

Letztmals wurde in der Aprilausgabe des Mitteilungsblattes über die geplante Zonenrochade „Änderung im Säuler“ an der Liestalerstrasse in Nuglar berichtet. In der Zwischenzeit konnte das Mitwirkungsverfahren durchgeführt werden. Nach dem Informationsanlass vom 18.4.2018 lagen der Planungsbericht, der Text zum Zonenreglement sowie der Bauzonenplan / Gesamtplan zur Einsicht auf der Verwaltung auf. Interessierte Personen aus der Bevölkerung konnten während des Mitwirkungsverfahrens schriftlich zur geplanten Zonenrochade Stellung nehmen. In den Monaten Juni und Juli fanden mit den Mitwirkenden Gespräche statt. Ziel dieser Gespräche war insbesondere, den Anwesenden Details der erarbeiteten Dokumente zu erläutern sowie Anregungen entgegenzunehmen. Anschliessend wurden allen Mitwirkenden die jeweiligen Stellungnahmen zugestellt. Aktuell werden die Dokumente bereinigt, damit voraussichtlich im ersten Quartal 2019 die öffentliche Planauflage erfolgen kann.

Aktualisierung Unterhaltskonzept Gewässer

Der Kanton fordert, dass Gemeinden ein Unterhaltskonzept für ihre Gewässer erstellen und nach diesem ihre Bäche unterhalten und bewirtschaften. Die Gemeinde besitzt seit 2003 ein solches Konzept. Dieses musste nun überarbeitet und aktualisiert werden. Im Rahmen des Projektes Brunnenbachtal hat der Kanton auf die Aktualisierung des Konzeptes hingewiesen.

Die Gemeinde hat mit einem Spezialisten nach kantonalen Vorgaben ein neues Unterhaltskonzept erarbeitet. Die Aufgaben im Gewässerunterhalt wurden im Detail umschrieben. Unterschieden wird zwischen den baulichen Einrichtungen inkl. Bachsohle und den verschiedenen Vegetationstypen. Neu wird gegenüber dem Konzept 2003 auch das Thema Neophyten behandelt. Die Anzahl der „offiziellen“ Bäche ist unverändert bei 5 (Orisbach, Brunnenbach, Weidbach, Riffengraben und Röselenbach). Bezüglich ihrer Charakteristik werden die Bäche im neuen Konzept detaillierter umschrieben. Der neue Übersichtsplan entspricht einem Pflegeplan, wie er heute beim Grünflächenunterhalt üblich ist. Wenn möglich soll der Unterhalt danach ausgeführt werden. Für den Unterhalt unterstützt das Amt den Gewässerunterhalt die Gemeinde mit einem jährlichen Beitrag von einem Franken pro Laufmeter Bach. Unsere Gemeinde besitzt insgesamt 8.6 km Bachläufe.

Die Genehmigung des Konzepts durch das kantonale Amt für Umwelt steht noch aus. Die Gewässer werden jedoch bereits ab 2019 nach dem neuen Konzept unterhalten.

Fahrplanentwurf 2019 Linie 73; Eingabe der Gemeinde

Der Fahrplanentwurf 2019 ist - was die Busfahrplanzeiten angeht - unverändert gegenüber dem aktuellen 2018. Die Gemeinde hat Ihnen anlässlich der ausführlichen Diskussion des Fahrplanwechsels vor 3 Jahren versprochen, dass wir die „Gewöhnung“ der Fahrgäste abwarten und nach ein paar Jahren die Akzeptanz überprüfen würden. Die Rückmeldungen aus der Gemeinde zeigen ein klares Bild: Der nach unserer Intervention angepasste Verdichtungszeitraum im Fahrplan wird von den Pendlern in Richtung Liestal/Basel gut akzeptiert, scheint dem Bedürfnis zu entsprechen, ebenso der Halbstundentakt. Wichtig ist uns nach wie vor der Stundentakt als Minimum in der nicht verdichteten Zeit. Die Anschlüsse von und zu den Zügen sind für die Pendler nur erträglich dank der Verdichtung zu den Hauptverkehrszeiten während der Woche. Ohne diese Aspekte wäre der Fahrplan nicht tragbar.

Nach ein paar Jahren Erfahrung mit dem Fahrplan zeigt sich, dass…
•    … die Anschlüsse für Pendler aus unseren Dörfern in die restliche Schweiz und an die S-Bahn verschlechtert bleiben. Für Pendler der S-Bahn (:38 ab Liestal bzw. :17 in Liestal an) bleibt die Situation nach wie vor unbefriedigend - sie sehen jeweils den Zug bzw. den Bus vor der Nase abfahren;
•    …die Anbindung an Züge in Richtung Zürich, Bern etc. ausserhalb der Stosszeiten morgens und abends schlecht ist. Besonders störend ist das am Wochenende, Ausflüge mit dem Zug sind mit Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde verbunden. Der Regionalzug nach Olten ist keine Alternative, weil er in Olten keinerlei Anschlüsse hat;
•    ... die Wochenend-Anschlüsse an den lokalen Bus-Verkehr ebenfalls unbefriedigend sind, denn unser Postauto hat praktisch keinen Anschluss daran und steht immer alleine auf dem Bahnhofsplatz. Hier könnte eine Korrektur eine wesentliche Verbesserung für Sa/So-Fahrgäste herbeiführen;
•    …die Verbindung zwischen den beiden Dorfteilen auch nach Gewöhnung unbefriedigend bleibt;
•    …v.a. für gehbehinderte oder ältere Personen bzw. Familien mit Kinderwagen die SBB-Anschlüsse (Zug Liestal an :33 bzw. Liestal ab :27) in Liestal zu knapp berechnet sind, weil der Bus bei Kante M hält. Eine kleine Verspätung von 1-2 Minuten führt bereits dazu, dass man zum Bus / Zug springen muss. Personen, die nicht gut Treppenlaufen können, haben fast keine Chance den Anschluss via Rampe im Sektor D zu erreichen;
•    …das Postauto bzw. dessen Fahrer/-innen immer noch nicht konsequent auf Zugsverspätungen achten. Sie nutzen die Zeitspanne, die sie für längeres Abwarten eines Zuges unter Einhaltung des Fahrplans beim Rundkurs hätten, teilweise nicht maximal aus. Immer mal wieder hat der Schnellzug :59 ab Basel SBB so viel Verspätung oder fällt aus, sodass die Leute in Basel aufgefordert werden, die S3 :01 nach Liestal zu nehmen. Unverständlich ist dann für die Fahrgäste, wenn der Kurs :15 ab Liestal die S3-Ankunft :17 in solchen Fällen verspäteter bzw. ausgefallener Schnellzüge nicht abwartet. Wenn dies nicht im verdichteten Fahrplan geschieht, muss man – um nicht eine Stunde warten zu müssen - ein Taxi nehmen oder halt in Zukunft auf das Privatauto umsteigen. Das wäre nicht im Sinne der Steuerung der Pendlerströme. Es ist für uns nicht klar, wie die Kommunikationswege von der SBB zur Postauto AG funktionieren bzw. in solchen Fällen eben nicht;
•    …der Fahrplan offenbar „Luft“ enthält, denn immer wieder fahren gewisse Postautofahrer z.B. am Dorfplatz Nuglar zu früh los;
•    …der Fahrplan – mit Ausnahme an Wochenenden -  kompliziert bleibt. Wer nicht immer denselben Bus nimmt, muss regelmässig nachschauen, wann er fährt. Leider wird dieses Nachschauen dadurch erschwert, dass die kleinen Taschenfahrpläne eingespart wurden.

Was den Einfluss der von den SBB per Fahrplan 2019 kommunizierten Änderungen an der Linie 500 Basel SBB – Olten aufgrund von Bauarbeiten für unsere Busanschlüsse nach 22 Uhr zur Folge hat, ist nicht nachvollziehbar. Wir erwarten, dass allfällig notwendige Anpassungen an den Busanschlüssen vorgenommen und kommuniziert werden.

Gemeinde unterstützt Sonderschau KraftOrt Wald

Ende September hat die interaktive Freilichtausstellung an der HESO stattgefunden. Die Besucher konnten auf geführten Rundgängen den Wald mit seinen vielfältigen Aufgaben erleben. Die Gemeinde hat die «Sonderschau KraftOrt Wald» mit CHF 300.- finanziell unterstützt.

Aufwertungsprojekt Chilchrain-Sunnholde-Lusenberg

Nach Zustimmung durch die Gemeindeversammlung im Juni und Zusicherung von Kostenbeteiligung verschiedener Stiftungen von über 75% der Gesamtkosten, kann dieses Natur- und Landschaftsprojekt Anfang 2019 definitiv starten. Die geplanten Massnahmen werden gestaffelt über eine Dauer von fünf Jahren realisiert. Die erste Etappe, bzw. das erste Teilgebiet umfasst die Parzellen am Chilchrain und Rebmattrain. Die Landeigentümer in diesem Gebiet sind persönlich eingeladen worden, am 24. November die konkreten Umsetzungsmassnahmen zu besprechen und Wünsche einzubringen. Treffpunkt 10.00 Uhr im Musikzimmer, MZH Nuglar.

Mit Wildpflanzen das Schulhausareal aufwerten

Bei prächtigem Herbstwetter hat die Forst-, Natur- und Landschaftskommission Ende Oktober entlang der Turnhalle die Pflanzung von Wildblumen aus dem Nachlass von Ingrid Dingwall organisiert. Es hat uns sehr gefreut, dass interessierte Hobbygärtnerinnen und einige Schulkinder tatkräftig beim Pflanzen mitgeholfen haben. Alle diese einheimischen Pflanzen wurden von Ingrid Dingwall selber gezogen und in Übereinstimmung mit den Hinterbliebenen der im August verstorbenen Botanikerin, freuen wir uns, dass wir diese teilweise seltenen Blumen für die Gemeinde pflanzen durften. Es ist vorgesehen, weitere Pflanzungen vorzunehmen und damit auch die jahrzehntelangen Verdienste von Ingrid Dingwall für den Naturschutz in der Gemeinde zu würdigen und ihre Arbeit weiterzuführen.

Wechsel in der Verwaltungsführung

Adrian Stocker hat seine Tätigkeit als Leiter der Verwaltung gekündigt. Die Kündigung kommt nicht überraschend und wird die Verwaltung nicht erschüttern. Aus langer Hand wurden intern die Zuständigkeiten neu verteilt, Pensen aufgestockt und bisherige Mitarbeitende für neue Aufgaben fit gemacht. Auch eine neue Verwaltungsstruktur wurde eingeführt. Dass unsere Verwaltung tadellos funktioniert, ist massgeblich sein Verdienst. Adrian Stocker wird sich vermehrt auf seine Selbständigkeit als Gemeindeberater konzentrieren. Er wird für noch nicht abgeschlossene Projekte auch über das Stellenende weiterhin der Gemeinde zur Verfügung stehen. Der Gemeinderat wird sich auf die Suche nach einer kompetenten Nachfolge machen.

Post kündigt Vertrag über Abfallvignettenverkauf in St. Pantaleon

Bisher konnten die Einwohner von St. Pantaleon beim Pöstler Abfallvignetten kaufen. Dies ist ab dem neuen Jahr nicht mehr möglich. Die Post hat die Dienstleistungsverträge für den Vignettenverkauf gekündigt. Eine Weiterführung der Verträge hätte eine Verdoppelung der Provision zu Folge gehabt. Dies haben weder Gemeinde noch die zuständige Entsorgungsfirma geduldet. Eine Erhöhung der Vignettenpreise wäre die Folge gewesen. Gemäss Aussage der Entsorgungsfirma ist der Verkauf über die Post allerdings ein verschwindend geringer Anteil, die meisten Vignetten werden im VOLG verkauft.

Budget 2019 verträgt eine erneute Steuersenkung

Der Voranschlag schliesst mit einem Aufwand von CHF 7‘548’560.- und einem Ertrag von CHF 7‘429’930.- ab. Die Aufwandseite bewegt sich analog den letzten Jahren auf gleichem Niveau. Es wird vermehrt wieder in den Unterhalt der Infrastruktur der Gemeinde (rund CHF 265'000.-) investiert. Erfreulicherweise hält der Trend der höheren Steuereinnahmen weiter an. Die Investitionsrechnung weist Ausgaben von CHF 2‘463’725.- und Einnahmen von CHF 864‘000.- aus. Einen wesentlichen Anteil haben laufende Strassen- und Leitungssanierungsprojekte sowie der an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2017 beschlossene Spiel-, Bewegungs- und Generationenplatz auf dem Schulareal. Auf der Aufwandseite verschieben sich die (stabilen) Bildungskosten aufgrund des neuen Zweckverbands Primarstufe. Eine nicht beeinflussbare Kostensteigerung sind bei Spitex und Sozialregion auszumachen. Eine Erhöhung der Besoldung bei der Feuerwehr und die Einführung einer Ausgleichsentschädigung beim Gemeindepräsident wie auch die Aufstockung des Personals im Werkhof sind auf Seiten Personalkosten zu verzeichnen. Nicht wiederkehrende Sonderausgaben von gesamthaft CHF 265‘000.- sind in den Bereichen Planung und Infrastruktur vorgesehen. Die Einkommenssteuern für natürliche Personen liegen für 2018 (Stand Oktober) bereits über Budget für 2018: Der Trend zu guten Steuererträgen hält an. Infolge dem hohen Steueraufkommen kann der Steuerfuss für 2019 auf 121 gesenkt werden. Die Finanzkommission hat das Budget auf eine längerfristig ausgewogene Finanz- und Investitionspolitik geprüft und kann auch die Steuersenkung empfehlen.


(Stand September 2018)

Anschaffung Defibrillator hat sich bewährt

Einer der Defibrillatoren, die von der Gemeinde bei der Mehrzweckhalle Nuglar und dem Feuerwehrmagazin St. Pantaleon installiert wurden, war bereits im Einsatz. Das im Frühling 2016 angebrachte Gerät wurde bei einem medizinischen Notfall während einer Heimrunde des UHC Nuglar United eingesetzt. Ein junger Spieler eines auswärtigen Teams war zusammengebrochen. Unter Aufsicht einer zufällig anwesenden Krankenschwester wurde der Defibrillator geholt. Rega und Krankenwagen waren ebenfalls im Einsatz. Dem jungen Spieler geht es mittlerweile wieder besser.

Geplante Stellenerweiterung im technischen Dienst


Die Diplomarbeit von Bauverwalter René Plattner zeigt klar auf, dass im Werkhof eine Personalaufstockung notwendig, bzw. überfällig ist. Bereits frühere Gemeinderäte haben diese Frage diskutiert. Der Gemeinderat hat erkannt, dass Handlungsbedarf ansteht und wird deshalb anlässlich dem Budget der Gemeindeversammlung eine Erweiterung des Stellenplans beantragen.

René Plattner hat im Rahmen seiner Ausbildung DAS Bauverwalter seine Diplomarbeit mit dem Prädikat sehr gut abgeschlossen. Die Diplomarbeit analysiert die personellen Ressourcen des Technischen Dieste. Das Thema ist nicht neu. Auch frühere Gemeinderäte haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Die Gemeinde ist in den letzten 2 Jahrzehnten dank der vorzüglichen Wohnlage sowie der Nähe zu Liestal gewachsen. Parallel zur Wohnbevölkerung nahm auch das Mengengerüst der Infrastruktur der Gemeinde zu. Seit Anstellung von Peter Füllemann vor über 20 Jahren hat sich die Infrastruktur verändert (neues Reservoir, Pumpwerk, künftiger Generationenplatz etc.). Die Zunahme hat auch ein Mehraufwand für den betrieblichen Unterhalt der Anlagen zur Folge. Ebenso wurden an Peter Füllemann in der Vergangenheit neue verschiedene Aufgabengebiete delegiert wie Brunnenmeister, Betreuung der Sammelbecken etc..

Im Gegensatz zu den übrigen Verwaltungszweigen wurden die personellen Ressourcen im Technischen Dienst der Entwicklung der Gemeinde nicht angepasst. Dies hat schrittweise zu einer Überlastung des einzigen Angestellten geführt. Während den Sommerhalbjahren fielen in den letzten Jahren Arbeitsmengen an, die er nicht mehr alleine ausführen konnte. Der Gemeinderat hat auf diese Situation reagiert und während der „Hochsaison“ Hans Saladin im Stundenlohn angestellt.

Regelmässiger Liegenschaftsunterhalt = Werterhalt

Als logische Folge des grossen Aufgabengebietes werden Infrastrukturen oder Teile davon nur mit dem absolut Notwendigen unterhalten. Eine solche Unterhaltsphilosophie wirkt sich mit der Zeit negativ auf die Anlagen aus. Im Verlaufe der Lebensdauer einer Anlage/Einrichtung können unliebsame Überraschungen/Störungen auftreten. Auf solche Situationen ist man weder finanziell noch personell vorbereitet. Zudem verkürzt eine solche Praxis die Lebensdauer der Anlagen und Einrichtungen.


Arbeitshygienische Aspekte (Stellvertretungen, Pikettdienst)
Knappe personelle Ressourcen haben auch negative Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter. Ganz allgemein bestehen folgende Risiken: Oft treten bei langfristiger Überlastung Probleme im gesundheitlichen Bereich auf. Überlastungen im Alltag führen zu Stress. Folgen daraus können eine Vernachlässigung von Sicherheitsvorschriften und allenfalls eine ungenügende Arbeitsqualität sein. Grosse Aufgabenbereiche, verteilt auf wenige Schultern, können erdrückend wirken. Nicht zuletzt tritt bei den Betroffenen das Gefühl auf, nie fehlen zu dürfen.

Fällt Peter Füllemann im technischen Dienst aus, hat die Gemeinde ein grösseres Problem. In diesem Zusammenhang soll erwähnt sein, dass sich der Gemeinderat bewusst ist, dass wir mit Peter Füllemann einen äusserst leistungsbereiten, umsichtigen und pflichtbewussten technischen Angestellten haben. Es liegt daher im Interesse der Gemeinde, auch in diesem Bereich für langfristig gute Rahmenbedingungen zu sorgen.

Vergleich mit anderen Gemeinden

Sozusagen als Benchmark hat René Plattner im Rahmen seiner Diplomarbeit einen Vergleich mit Gemeinden bezüglich Personalbestand angestellt:

Gemeinde    Einwohner    Beschäftigte im technischen Dienst
Breitenbach (SO)    3900    4 exkl. Hauswartsdienste inkl. Auszubildender
Hofstetten Flüh (SO)    3200    4 exkl. Hauswartsdienste inkl. Auszubildender
Ziefen (BL)    1450    3 inkl. Auszubildender
Seltisberg (BL)    1320    3 inkl. Auszubildender
Lupsingen (BL)    1420    3 inkl. Auszubildender
Witterswil (SO)    1480    3 zuzüglich Externer bei Bedarf inkl. Auszubildender
Metzerlen Mariastein (SO)    950    1.5
Maisprach (BL)    930    1.5
Nuglar-St. Pantaleon    1500    1.3

Personelle Aufstockung nötig

Aus dem Vergleich kann geschlossen werden, dass für den Unterhalt und Betrieb der Infrastrukturen der Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon 200 Stellenprozent nötig sind. In diesen 200 Stellenprozenten enthalten ist die Ablösung des in Pension gehenden 30-% beschäftigten Hauswarts (Hans Saladin). Ein neuer Mitarbeitender sollte sich unter anderem dem Unterhalt von Liegenschaften und der übrigen Infrastrukturen kümmern. Da der Anteil des Wiederbeschaffungswerts der Liegenschaften ca. 20 % des Gesamtwerts aller Infrastrukturen beträgt, sollte beim Anforderungsprofil für die neue Stelle ein etwas höheres Gewicht auf den Bereich Liegenschaften gelegt werden. Mit zwei Mitarbeitenden im technischen Bereich steigt die Verträglichkeit in Bezug auf die Leistungserbringung deutlich. Abwesenheiten einer Person können sein, ohne dass die nicht anwesende Person unter Druck gerät. Auch für Bereiche, welche rund um die Uhr funktionieren müssen (Wasser-/Abwasserversorgung) oder nicht planbare Tätigkeiten wie den Winterdienst kann ein minimaler Pikettdienst mit Stellvertretung aufgezogen werden. Ebenso können Aufgaben intern übernommen werden, welche heute extern delegiert werden. Der finanzielle Personalaufwand wird dadurch nicht im ganzen Umfang einer 100%-Stelle zu Buche schlagen.

Ausbildungsplatz
Die Gemeinde hat längerfristig das Ziel, Ausbildungsplätze sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich anzubieten. Dieser Wunsch wurde bereits in der Gemeindeversammlung laut. Durch die personelle Verstärkung wäre der technische Betrieb in der Lage, künftig einen Ausbildungsplatz anbieten zu können.

Genehmigung durch Gemeindeversammlung

Der Gemeinderat hat erkannt, dass die personelle Situation mit nur einer Person im technischen Dienst in der Vergangenheit glücklicherweise gutgegangen ist. Jedoch steht infolge erweiterter Aufgabengebiete und bisheriger und kommender Zunahme der Infrastruktur Handlungsbedarf an. Die bisherige Struktur soll korrigiert werden.

Ersatz von Heizungssteuerung im Kommunalgebäude

Der Kommunalbau in St. Pantaleon ging im Jahre 1993 in Betrieb. Das Gebäude wurde damals mit einer Kompakt-Luft/Wasser-Wärmepumpenheizung ausgestattet. Die 2-Stufen-Wärmepumpe bereitete über Jahre Probleme, so dass sie im Herbst 2016 ersetzt werden musste. Zu Beginn der Heizperiode 2017/2018 fiel im Dachgeschoss ein Regulierungsventil aus. Damit das Dachgeschoss weiterhin beheizt werden konnte, musste das Ventil stromlos gemacht werden. Bis zum Ende der Heizperiode wurde das Ventil manuell bedient.

Mit dem Einrichten der provisorischen Schaltung wurden auch die übrigen Komponenten der Heizanlage kontrolliert. Die Überprüfung ergab, dass diverse Regelkomponenten in einem kritischen Zustand und diese Produkte auf dem Markt nicht mehr erhältlich sind. Weiter ist der Schaltschrank mit den Einbauten wie Relais, Schütze und Zeitschaltuhren stark ausfallgefährdet. Fazit: Die technische Anlage aus dem Jahre 1993 ist weitgehend in einem kritischen Zustand. Ausfälle sind jederzeit und insbesondere mit dem Beginn der Heizperioden möglich. Reparaturen dürften äusserst schwierig bis unmöglich werden. Der Gemeinderat hat entschieden, die Steuerung zu ersetzen. Die Kosten von rund CHF 37‘000.- werden über den Restkredit der Gebäudesanierung aus dem Jahr 2017 finanziert.

Neuer Standort Wertstoffsammelstelle in Nuglar

In der Juniausgabe des Mitteilungsblatts wurde informiert, dass die Wertstoffsammelstelle Nuglar temporär an der Drissetstrasse im rückwertigen Raum der Firma Hebetec installiert werden soll. Angrenzende Anwohner haben sich bei der Gemeinde gemeldet und wünschen, dass das Bauvorhaben öffentlich publiziert wird. In Rücksprache mit der kantonalen Fachstelle wurde diesem Wunsch entsprochen. Das Baugesuch wurde im Wochenblatt, Ausgabe 23. August 2018 publiziert. Der Gemeinderat beabsichtigt, die temporäre Wertstoffsammelstelle an der Drissetstrasse im Verlaufe des 4. Quartals in Betrieb zu nehmen.

Instandhaltung Sichternstrasse ausserhalb Siedlungsgebiet und Feldweg Chilchrain

Im August wurden an den beiden Strassen bauliche Instandhaltungsarbeiten ausgeführt. Auf der Sichternstrasse ausserhalb dem Siedlungsgebeit wurde auf einer Länge von 600 Meter vollständig eingebrochene Stellen neu asphaltiert und über die gesamte Fläche ein zweischichtiger Splittbelag eingebaut. Damit konnte der Wertzerfall gestoppt und die Gebrauchstauglichkeit verbessert werden. Der Chilchrainweg wurde auf sein ursprüngliches Niveau ausgehoben und ein Schotter-/Mergelbelag eingebaut. Mit dieser Massnahme sind rund 30 Parzellen besser erschlossen als früher, was insbesondere der künftigen Bewirtschaftung sehr entgegen kommt.

Sanierung Kanalisation in der Gempenstrasse

In den Jahren 2016/2017 wurde unter der Leitung des Kantons die Gempenstrasse im Innerortsbereich instand gestellt. Als abschliessende Arbeit wird nun die Kanalisation saniert. Der auf den ersten Blick erstaunliche Ablauf verläuft planmässig: Sämtliche Sanierungsarbeiten können von den bestehenden Kontrollschächten ausgeführt werden. Punktuell kann es dabei zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die beauftragte Unternehmung wird die notwendigen Signalisationen stellen. Private Kanalisationsleitungen sind von den Sanierungsarbeiten nicht betroffen oder beeinträchtigt.
Nach den Offerteingaben eingeladener Unternehmungen und der anschliessenden Arbeitsvergabe durch den Gemeinderat, sollen die Sanierungsarbeiten im 4. Quartal 2018 ausgeführt werden.

Organisatorische Anpassungen in der Feuerwehr

Viele Gemeinden klagen über mangelnden Nachwuchs im Feuerwehrbereich. Die Rekrutierung von jungen und willigen Leuten, die sich in der Feuerwehr einbringen, wird zunehmend schwieriger. Zu gross ist das Freizeitangebot und der Drang nach Individualisierung. Die heutige Mobilität führt dazu, dass sich der Arbeitsplatz nicht mehr in der Wohngemeinde oder unmittelbarer Nähe dazu befindet. Die Arbeitgeber stellen zudem immer weniger ihre Mitarbeiter für Milizaufgaben zur Verfügung. Auch die fachlichen und administrativen Anforderungen an die Feuerwehr nehmen stetig zu. In der Folge werden die Mannschaften immer wie kleiner, das Kader dünner und folglich die Gefahr grösser, dass wichtige Aufgaben nicht mehr optimal wahrgenommen werden können. So lasten auf dem einzelnen Feuerwehrmitglied immer mehr Verantwortung und zeitintensivere Aufgaben.

Diese Zeiterscheinung hinterlässt auch in Nuglar-St. Pantaleon seine Spuren. Die Offiziere weisen einen zu hohen Altersdurchschnitt auf und haben ihre reglementarische Dienstpflicht bereits erfüllt. Nachrückende Personen sind nur sehr vereinzelt in Sicht. Die administrativen und planerischen Führungsgeschäfte werden heute mehrheitlich durch den Feuerwehrkommandanten bearbeitet. Auf Grund der Komplexität und den wachsenden administrativen Aufgaben, kann dies so heute nicht mehr nur durch eine Person im Milizsystem bewältigt werden. Deshalb hat die Feuerwehrkommission die heutige Organisation hinterfragt und eine neue Verteilung der verschiedenen Aufgaben und Funktionen beschlossen.

Diese Neuverteilung der Aufgaben auf mehrere Kaderpersonen entlastet einerseits und andererseits wird so die Mannschaft in der Wahrnehmung von attraktiven und mitbestimmenden Kaderfunktionen gefördert.

Mit der neuen Organisation muss gleichzeitig die Entschädigungspraxis angepasst werden da diese nicht mehr auf die bisherige Dienst- und Gehaltsordnung passt. Das neue Besoldungssystem soll einerseits Anreize für die Übernahme von Aufgaben und Funktionen – auch durch Personen aus der Mannschaft - schaffen und andererseits die Aufwendungen nach den heutigen kantonalen Richtlinien entschädigen. Der Personalaufwand würde um ca. CHF 9'000.- pro Jahr steigen.

Dem Gemeinderat ist eine funktionierende Feuerwehr wichtig. Er ist sich sicher, mit diesen Massnahmen weiterhin eine attraktive und nachhaltige Feuerwehr zu stellen. Das letzte Wort hat jedoch die Gemeindeversammlung bei der Budgetberatung.

Sanierung Ausserdorfstrasse

Seit Anfang Juni sind die Bauarbeiten der zweiten Etappe Sanierung Ausserdorfstrasse/Dorfplatz im Gang. Der Abschnitt zwischen der Wendolinskapelle bis zum Brunnen Ausserdorfstrasse wurde bereits weitgehend fertiggestellt. Neben dem Werkleitungsbau wurden in diesem Abschnitt auch der Strassenunterbau und die beiden Entwässerungsrinnen erstellt. Noch vor den Betriebsferien der Rofra Bau AG, Ende Juli, konnte die Tragschicht eingebaut und der Abschnitt für die Anstösser wieder frei gegeben werden.

Im unteren Abschnitt, zwischen dem Dorfplatz und dem Brunnenstandort Ausserdorfstrasse, wurde bereits die Wasserleitung und die Kanalisationshauptleitung ersetzt. In einem nächsten Schritt werden die Leerrohre für Elektrisch verlegt, der Strassenunterbau erneuert und die seitlichen Wasserrinnen versetzt. Anschliessend wird die Tragschicht eingebaut. Parallel dazu wird eine neue Stützmauer im Bereich der Bushaltestelle Dorfplatz betoniert und die Pflästerung im Bereich des «Milchhüsliplatzes» erstellt. Die Hauptarbeiten dieser Bauetappe werden ca. Anfang Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Für die Bauarbeiten in der dritten Bauetappe muss der Dorfplatz zwischen der Gempenstrasse und der Ausserdorfstrasse für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Die Durchfahrt von der Oberdorfstrasse in Richtung Gempenstrasse/Liestalerstrasse wie auch durch die Ausserdorfstrasse wird somit nicht mehr möglich sein. Die betroffenen Anstösser werden mittels Flugblatt noch im Detail über diese temporäre Massnahme informiert.

Räumliches Leitbild

Der Gemeinderat berichtet laufend über den Stand der Ortsplanungsrevision: Die Arbeiten kommen gemäss Fahrplan zügig voran. Die dafür zuständige Arbeitsgruppe verarbeitete die grosse Anzahl der retournierten Fragenbogen aus der Bevölkerung. Der Rücklauf belief sich auf gut 20% der an alle Haushalte versandte Fragebogen. Arbeitsgruppe und Gemeinderat danken allen, die an der Umfrage teilgenommen haben für die wertvollen Anregungen, Hinweise und Inputs.

Wie geht es nun weiter?
Die Arbeitsgruppe wird das Leitbild Ende September dem Gemeinderat vorlegen. Nach dessen Beratung und Genehmigung geht es zur Vorprüfung an das kantonale Amt für Raumplanung. Der Terminplan sieht vor, dass im Frühjahr 2019 die Bevölkerung zur Mitwirkung eingeladen werden wird. Ein Meilenstein wird der Informationsanlass vom Montag, 25. Februar 2019 sein, bei dem die Bevölkerung nochmals aktiv am räumlichen Leitbild mitwirken kann. Bitte reservieren Sie sich diesen Abend bereits heute. Letztendlich soll das Räumliche Leitbild an der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2019 verabschiedet werden.

Beitrag an Pro Senectute Kanton Solothurn

Der Gemeinderat bezahlt für die Leistungen der Pro Senectute einen Gemeindebeitrag von CHF 500.00. Die Pro Senectute Kanton Solothurn berät kompetent und direkt ältere Menschen zu den Themen Heimaufenthalt, Hilfe und Pflege zu Hause sowie Pflege von Kontakten und Gesundheit. Seniorinnen und Senioren von Nuglar-St. Pantaleon können sich direkt an die Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Bodenackerstrasse 6, in 4226 Breitenbach wenden.


 

 

 

 

 

 

(Stand Juni 2018) 

 

Gemeindeversammlung gibt «grünes Licht» für Aufwertung und Pflege der Wald-, Weid- und Saumlandschaft Lusenberg, Sunnhalde und Chilchrain

Auch die Einwohner stehen hinter dem Aufwertungsprojekt und die ausserordentliche Schönheit und erkennen den vielfältigen Lebensraum für viele bedrohte Tiere und Pflanzen des einzigartigen Gebietes. An der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018, wurde das 5-Jahres-Projekt genehmigt.

Das Wald- und Weidegebiet Lusenberg, Sunnhalde und Chilchrain zwischen Nuglar und St. Pantaleon ist von ausserordentlicher Schönheit und ein vielfältiger Lebensraum für viele bedrohte Tiere und Pflanzen. Es ist extrem steil und die Bewirtschaftung auf den rund hundert Einzelparzellen schwierig. Das Gebiet soll nun aufgewertet werden und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen dienen.

Voraussetzung für den Projektstart ist die Sicherstellung, dass zwei Drittel der Projektkosten durch externe Donatoren finanziert sind. Zu den Gesamtkosten von CHF 210'000.- sollen Kanton und externe Donatoren zwei Drittel beitragen. In der Zwischenzeit haben wir die Zusagen der Walder Bachmann-Stiftung von CHF 50'000 sowie Stiftung Spitzenflühli von CHF 25'000 erhalten. Positive Signale kommen vom Lotteriefonds (Antrag CHF 100'000).


 
Vergabe Ingenieurleistungen Aktualisierung Genereller Entwässerungsplan (GEP)

Im 1. Quartal dieses Jahres wurden die Ingenieurleistungen für die Aktualisierung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) durch drei Ingenieurbüros offeriert. Nach Auswertung der Angebote hat der Gemeinderat die Arbeiten an das Büro Gruner Böhringer AG, Oberwil, vergeben. Mit den umfangreichen Arbeiten wurde im Mai gestartet. Die Starkregenproblematik wird mit hoher Priorität in diesem Projekt bearbeitet. Bei gutem Arbeitsverlauf sollte der Nutzungsplan im Herbst 2019 aufgelegt werden können.

 

Neuer Standort Wertstoffsammelstelle in Nuglar

Mit der Instandsetzung der Ausserdorfstrasse sowie der angrenzenden Plätze im Bereich altes Gemeindehaus, Mehrzweckhalle, kann die Wertstoffsammelstelle nicht mehr an ihrem angestammten Ort eingerichtet werden. Am aktuell provisorischen Standort auf der OEBA-Parzelle bei der Hofackerstrasse kann die Sammelstelle auch nicht bleiben. Der Gemeinderat hat sich deshalb entschieden, die Sammelstelle schon jetzt an einen neuen Standort zu verlegen. Auf der Parzelle zwischen Drissetstrasse und der Fa. Hebetec wird Ende Juni ein Platz für die Wertstoffsammelstelle Nuglar eingerichtet. Dieser Standort soll solange dienen, bis eine definitive Lösung bereitsteht.


Unterhalt der Sichternstrasse ausserhalb Baugebiet

Die Sichternstrasse als Verbindung der Ortschaften Nuglar und Liestal verläuft auf ca. 1.8 Kilometer auf dem Gemeindegebiet von Nuglar-St. Pantaleon. Sie ist durchgehend mit einem Asphaltbelag ausgebaut und wird sowohl von der Landwirtschaft wie von Wanderern sehr rege genutzt. Durch die Zunahme grösserer Landwirtschaftsfahrzeuge hat der Asphaltbelag in den vergangenen Jahren stark gelitten. Der Asphaltbelag ist stellenweise eingebrochen, insbesondere auf der bergseitigen Strassenhälfte hat es mehrere Stellen mit Rissbildungen (Spinnennetz). Die erwähnten Schäden treten insbesondere im Abschnitt Ende Siedlungsgebiet bis zum Wald am stärksten auf und weisen eine Länge von ca. 680 Meter auf.

Damit die Strasse nicht komplett zerfällt, wird auf dem bestehenden Asphaltbelag ein 2-schichtiger Splitt-Bitumenbelag eingebaut. Dies hat den Vorteil, dass der Bitumen grössere Rissbildungen zu einer Einheit verschweisst und insgesamt einen stärkeren Aufbau bildet. Der Gemeinderat hat die Arbeiten an die Firma Euphalt AG, Basel, zum Preis von CHF 32'665.40 inkl. MwSt. gegeben. Der Kanton beteiligt sich im Rahmen der «Periodischen Wiederinstandstellungen» mit CHF 9'975.- (30 Prozent) an den Kosten.

Mit Rücksicht auf die Hauptarbeiten in der Landwirtschaft wird die Ausführung Ende August durchgeführt. Die Strasse muss für 2 Tage komplett gesperrt werden. Eine entsprechende Vorankündigung erscheint zu gegebener Zeit sowie eine entsprechende Signalisation wird sichergestellt.

 

Spiel-, Bewegungs- und Generationenplatz / Aufwertungsprojekt Schulhausaussenanlage erhält grosszügige Unterstützungsbeiträge

Die Stiftung Denk an mich unterstützt unser Projekt mit einem sehr grosszügigen Betrag von CHF 90‘000.--. Die Stiftung lobt das Projekt mit „bemerkenswertem Spiel- und Erlebniswert“, welcher auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder einer Behinderung einen hohen Nutzwert bringt. Dieser Spielplatz sei ein „überzeugender Beitrag“ an das durch die Stiftung unterstützte Projekt „Spielplätze für alle“.

Die Stiftung Denk an mich will mit dem Projekt „Spielplätze für alle“ langfristig und nachhaltig zur Integration von Menschen mit einer Behinderung in den gesellschaftlichen Alltag beitragen.

Ein weiterer Unterstützungsbeitrag über CHF 15‘000.-- erhält die Gemeinde auf ein Gesuch hin beim Lotterie- und Sportfonds des Kantons Solothurn, aus dem durch den Kanton verwalteten Max-Müller-Fonds.

Das Projekt hat mit den gesprochenen Geldern massgeblich an Planungssicherheit gewonnen. Ziel ist es, noch fehlende Drittgelder im Umfang eines mittleren fünfstelligen Betrags beizubringen. Ein, zwei Pfeile hat der Gemeinderat hier noch im Köcher; für weitere Ideen aus dem Kreise der Bevölkerung sind wir offen.

Die Ausführung des Projekts startet im Frühjahr 2019.

 

Nutzung Hubmattwegli

Mit dem Neubau der Hubmattstrasse wurde auch ein Fussweg zwischen Winkelweg und Hubmattstrasse erstellt. Leider wird der Fussweg in letzter Zeit vermehrt mit kleineren und grösseren Fahrzeugen - bis hin zu Motorrädern befahren, was nicht der vorgesehenen Nutzung entspricht. Im Sinne der Sicherheit und der Lebensqualität der Anwohner bitten wir, vom Befahren des Fusswegs abzusehen. Bei weiterer Missachtung behält sich der Gemeinderat vor, bauliche Massnahmen zu veranlassen oder Verbote zu erlassen.

 

Erfolgreiche Abschlüsse von Weiterbildungen der Angestellten

Dem Gemeinderat ist es wichtig, gut ausgebildetes Personal auf der Verwaltung und im Werkhof zu wissen. Deshalb fördert und unterstützt er Weiterbildungsmassnahmen. Nebst der Aneignung von neuem Wissen können die Mitarbeitenden durch gezielte Weiterbildungen spezielle bzw. zusätzliche Aufgaben übernehmen. Die Gemeindemitarbeitenden haben im laufenden Jahr verschiedene Weiterbildungen besucht und erfolgreich abgeschlossen:

• Bauverwalter René Plattner konnte sein Diplom der Weiterbildung «DAS Öffentliches Gemeinwesen Fachkompetenz Bauverwalter» der Fachhochschule Nordwestschweiz entgegennehmen. Seine Diplomarbeit hat das Prädikat «Sehr gut» erhalten.
• Julia Wahl hat ihren Lehrgang CAS Öffentliches Gemeinwesen Fachkompetenz Gemeindeverwalterin SO bei der Fachhochschule Nordwestschweiz mit «Sehr gut» abgeschlossen.
• Die beiden Finanzverwalterinnen Sonja Scharowski und Gabriella Schäfer haben das Modul Finanzen Solothurn der Fachhochschule Nordwestschweiz besucht und abgeschlossen.
• Peter Füllemann, technischer Angestellter, hat eine Weiterbildung als Brunnenmeister, einen Kurs «Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln» mit eidg. Fachausweis sowie einen Kranführer-Kurs absolviert.

Der Gemeinderat gratuliert den Mitarbeitenden zu ihren Erfolgen und ist stolz, so engagierte Angestellte zu haben.

 

Neue Führungsstruktur auf der Verwaltung

Der Gemeinderat hat in der Verwaltung eine kleine Reorganisation vorgenommen. Die Bereiche Kanzlei und Finanzen werden neu in die Abteilung «Zentrale Dienste» zusammengeschlossen. Die Abteilung Bauverwaltung - integrierend mit dem Werkhof -wird zur Abteilung «Technische Dienste». Dies ermöglicht eine schlankere Struktur der Verwaltung. Die beiden Bereichsleiter «Zentrale Dienste» und «Technische Dienste» bilden zusammen mit dem Gemeindepräsidenten und dem Leiter der Verwaltung die Geschäftsleitung. Durch die Einführung einer Geschäftsleitung wird die Verantwortung im Team breiter abgestützt. Die Geschäftsleitung dient als zentrale Koordinationseinheit zur Vor- und Nachbereitung der Gemeinderatsgeschäfte sowie für die Geschäftskontrolle und entlastet den Gemeinderat von operativen Tätigkeiten. Die neue Struktur mit Geschäftsleitung folgt der heute bereits gelebten Organisation. Die Gesamtverantwortung für die Verwaltung bleibt, wie bis anhin beim Gemeindepräsidenten.

Infolge dieser Veränderung wird Julia Wahl ab Juli die Leitung der Abteilung «Zentrale Dienste» sowie die Funktion als Gemeindeschreiberin übernehmen. Julia Wahl war bei uns in ihrer bisherigen Funktion bereits stellvertretende Gemeindeschreiberin und hat die spezifische Weiterbildung dafür nun abgeschlossen. Adrian Stocker wird sein Pensum reduzieren und kann sich dadurch auf seine Kernthemen konzentrieren.


Aufgaben und Zuständigkeiten der Bauverwaltung

Seit rund zwei Jahren ist René Plattner als Bauverwalter in unserer Gemeinde tätig. Im Oktober 2017 ist zusätzlich Pia Heller zur Bauverwaltung gestossen. Mit dem Aufbau der Bauverwaltung haben sich die Zuständigkeiten verändert. Früher wurden die „technischen Bereiche“ zu einem grossen Teil durch die Miliz und externe Fachleute erledigt. Heute haben wir eine eigene, professionelle Bauverwaltung. Innerhalb der Bauverwaltung sind die Zuständigkeiten wie folgt geregelt:

Bauverwalter René Plattner
• Instandsetzung und Instandhaltung von Strassen innerhalb und ausserhalb Siedlungsgebiet
• Verkehrstechnik, Signalisation und Markierungen
• Instandsetzung und Instandhaltung der Entwässerungsanlagen (Siedlungsentwässerung, Strassenentwässerung, Bäche)
• Instandsetzung und Instandhaltung der Wasserversorgungsanlagen (Leitungsnetz, Reservoire, Pumpstation)
• Instandsetzung und Instandhaltung gemeindeeigene Liegenschaften
• Nutzungsplanung (Ortsplanung, Bau- und Strassenlinienpläne, Natur- und Landschaftsplan)
• Betrieblicher Unterhalt aller Infrastrukturen in Zusammenarbeit mit den technischen Angestellten Peter Füllemann und Hans Saladin

Sachbearbeiterin Pia Heller
• Prüfen von Baugesuchen
• Ausstellen von Baubewilligungen im Auftrag der Baukommission
• Beantwortung von Fragen im Zusammenhang mit Bauvorhaben
• Berechnen der Anschlussgebühren nach Realisierung von Bauten

Die Mitarbeitenden der Bauverwaltung stehen Ihnen jeweils während den Sprechstunden dienstags und donnerstags von 09.00 bis 11.00 Uhr – oder nach Vereinbarung - gerne zur Verfügung.

 

Strategie für den Einsatz von Informationstechnologie (IT) in der Gemeinde

Der Gemeinderat strebt in seinen Legislaturzielen eine effiziente und effektive Gemeindeführung an. Dazu gehört auch eine moderne und zeitgemässe Gemeindesoftware dazu. Digitalisierung und elektronische Geschäftsverwaltung (GEVER) nehmen beim Bund und bei den Kanton konkrete Formen an. Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt auch hohe Anforderungen an die öffentliche Verwaltung. Mit der papierlosen Gemeinderatstätigkeit, die seit einigen Jahren im Einsatz ist, läuft die Gemeinderatstätigkeit bereits in zeitgemässer Form.

Damit der Einzug der Digitalisierung für eine zeitgemässe Verwaltung nicht dem Zufall überlassen wird, möchte der Gemeinderat eine pragmatische IT-Strategie erarbeiten. Diese soll aufzeigen, welchen Weg die Gemeinde im Bereich der Informationstechnologie einschlagen will, damit die Verwaltung für die Zukunft gewappnet ist.

 

Rechnung 2017 des Forstbetriebes Dorneckberg

Die Rechnung des Forstbetriebs schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 11'260.92 ab. Sie wurde an der Sitzung der Betriebskommission und durch das Treuhandbüro H. Schweizer geprüft und für richtig befunden. Die Rechnung schliesst erfolgreich ab. Ertragsseitig habe der schwache Winter für weniger Holzertrag gesorgt. Dafür konnte ein Mehrertrag an Aufträge für Dritte eingefahren werden. Ein grosses Lob geht an den Betriebsleiter und sein Team. Sie konnten trotz schwierigen Umfeldes eine gute Rechnung präsentieren.

 


Banntag

Bei schon fast herbstlichem Wetter fand der diesjährige Banntag statt. Bereichert wurde der Banntagmarsch durch die musikalische Begleitung der Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon sowie durch Alphornklänge; auch die traditionellen Böller der Banntagschützen durften natürlich nicht fehlen. Dieser kleine Verein sorgt mit seinem Einsatz stets für das richtige Ambiente beim Marsch entlang der Kommunalen Grenze!

Die Route des Banntags führte über die Gempen Höhe zur Erika Fluh und von dort zum Festplatz im Roggenstein, wo trotz widrigem Wetter der Banntag seinen Ausklang fand.

Der Gemeinderat dankt dem Organisationsteam um Patrick Saladin und Staffan Sjögren, den Alphornbläsern und der Musikgesellschaft sowie dem Bewirtungsteam und allen Helfern für den gelungenen Anlass.

 


Jubilarenfeier 2018

Die Jubilarenfeier ging Ende April im Restaurant Morand, St. Pantaleon über die Bühne. Alle Einwohner, welche im 2018 ihren 75., 80., 85., 90., oder einen höheren Geburtstag feiern, waren an der Jubilarenfeier eingeladen. 14 rüstige und kontaktfreudige Seniorinnen und Senioren nahmen an dem Anlass teil. Der Gemeinderat war in diesem Jahr vollzählig vertreten. Musikalische Unterhaltung der Alphorngruppe Enzian und der Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon gaben dem Abend einen feierlichen Rahmen. Bei sommerlichem Wetter und der vorzüglichen Bewirtung hatten die Jubilaren Gelegenheit, sich mit ehemaligen Schulkameraden auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und aufzufrischen und neue zu knüpfen.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und unsere Gäste, für den gelungenen gemeinsamen Abend.

 

Instandsetzung Ausserdorfstrasse / Dorfplatz – zweiter Baustellenbericht

Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran. Im Bereich Gemeindehaus und Mehrzweckhalle ist ein grosszügiger Raum entstanden. Die zweite Etappe wird bereits in Angriff genommen. Einzige Überraschung war der Zustand des Mischwasserkanals, welcher zu Gunsten der Nachhaltigkeit ausserplanmässig ersetzt werden muss.

Ende Mai konnten die Arbeiten der ersten Bauetappe weitgehend abgeschlossen werden. Die Parkplätze für die Schule und die Gemeindeverwaltung wurden provisorisch markiert und können wieder benutzt werden. Ebenso sind die Zugänge zur Primarschule, zum Kindergarten und zur Mehrzweckhalle via Ausserdorfstrasse wieder wie gewohnt möglich.

In der nächsten Bauetappe zwischen der Wendelinskapelle und dem Knoten Dorfplatz/Oberdorfstrasse wurden bereits die Hauptwasserleitung sowie diverse private Wasserleitungen neu verlegt. Nach dem Schliessen der Wasserleitungsgräben werden im Abschnitt zwischen der Liegenschaft Ausserdorfstrasse Nr. 35 und dem Brunnen in der Ausserdorfstrasse die Werkleitungen für Elektrisch verlegt und der Strassenoberbau erstellt.

Ersatz Mischwasserkanal nötig
Eine nochmalige Überprüfung des Zustandes des bestehenden Mischwasserkanals im Abschnitt Einmündung Gempenstrasse/Dorfplatz bis Brunnen Ausserdorfstrasse hat ergeben, dass eine grosse Anzahl schadhafter Stellen vorhanden sind und eine Sanierung des Kanals weder wirtschaftlich noch nachhaltig ist. Aufgrund dieser Feststellung und der zu erwartenden Lebensdauer der neuen Strasse wurde entschieden, dass der Mischwasserkanal ersetzt werden muss. Die kantonale Fachstelle hat ihr Einverständnis zu dieser Massnahme erteilt. Der Kanalersatz soll in gleicher Lage und gleicher Höhe zum bestehenden Kanal erfolgen. Die bestehenden Hausanschlüsse werden innerhalb des Werkleitungsgrabens an den neuen Kanal angeschlossen.

Sanierung der Brunnen
Die beiden Brunnen im Baustellenperimeter wurden demontiert und abtransportiert. Sie befinden sich im Moment auf dem Gelände der ARA Nuglar, wo sie durch eine Fachperson saniert werden. Nach Fertigstellung der Strasse werden die Brunnen wieder an ihren alten Standort gestellt.

Platzgestaltung vor Kindergarten
Der Platz vor dem Kindergarten gestaltet sich neu grosszügiger als früher. Damit er seine Funktion als Aufenthaltsort erfüllen kann, sollen darauf wenige Gestaltungselemente platziert werden. Der Zugangsbereich zum Feuerwehrmagazin ist von diesen Massnahmen nicht betroffen.

Gemäss Terminprogramm sollten die wesentlichen Arbeiten der 2. Bauetappe ca. Ende August abgeschlossen sein.